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Aufgaben der Projektpartner

Das Demonstrationsvorhaben „Einnetzen von Obstkulturen zum Schutz gegen die Kirschessigfliege“ ist ein Projekt des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).
Als Projektträger fungiert die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

Das Julius Kühn-Institut (JKI) koordiniert den Gesamtverbund sowie die einzelnen Produktionsbereiche. Zusätzlich unterstützt es die Tätigkeit der Pflanzenschutzdienste der Länder, bei denen die Betriebsbetreuer angesiedelt sind. Als Forschungseinrichtung obliegen dem JKI die betriebsübergreifende Auswertung, der Wissenstransfer und die Öffentlichkeitsarbeit für das Gesamtvorhaben.

Die Pflanzenschutzdienste der Länder unterstützen die Demonstrationsbetriebe bei der Umsetzung der Einnetzungen von Obstkulturen zum Schutz gegen die Kirschessigfliege. Die Projektbetreuer stehen in engem Kontakt mit den Betriebsleitern und nehmen regelmäßig Daten auf den Demonstrationsflächen auf.

Zusätzlich analysiert das JKI, Institut für Strategien und Folgenabschätzungen, die Wirtschaftlichkeit der gegen die KEF installierten Netze in den Kulturen Kirsche, Himbeere, Brombeere und Heidelbeere. Investitions- und Wartungskosten, Arbeitsaufwand sowie Ernteertrag und -qualität werden anhand von Befragungen und Arbeitszeiterhebungen ermittelt und betriebswirtschaftlich ausgewertet.

Wissenstransfer und Öffentlichkeitsarbeit (z. B. Hofseminare) sind wesentliche Maßnahmen, die von den Pflanzenschutzdiensten in Zusammenarbeit mit den Demonstrationsbetrieben und dem JKI initiiert werden.

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