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Mikroklima

Ergebnisse 2017

Die Untersuchungen des Mikroklimas innerhalb der Einnetzung im Vergleich zu außerhalb ergaben nur sehr geringe, fast zu vernachlässigende Unterschiede bei Temperatur und rel. Luftfeuchtigkeit. Tendenziell ist die Temperatur innerhalb der Einnetzung minimal höher und die rel. Luftfeuchtigkeit minimal geringer. Es gab aber auch eingenetzte Kulturen, in denen es sich umgekehrt verhielt. In Einzelbaumversuchen des JKI zeigten sich entgegengesetzte Er­gebnisse. In diesen Versuchen war die Temperatur innerhalb der Einnetzung minimal geringer und die rel. Luftfeuchte minimal höher. Aber auch in diesen Fällen war die Differenz zu ver­nachlässigen. Die Unterschiede schwankten in Abhängigkeit von Tageszeit, Jahreszeit, Kultur und vor allem Folienüberdachungs- und Einnetzungssystem (Abb.). Auch die Veröffent­lichung von S. Volgenandt aus dem Jahre 2017 (Volleinnetzung. Gartenbauprofi – Obst. Vol. 4/2017: 24 – 27) zeigt, dass die Unterschiede im Mikroklima hauptsächlich durch die Folien­überdachung bzw. den Folientunnel verursacht werden und dass die Einnetzungen nur einen sehr geringen Einfluss haben.

Mikroklima Foliendach und Folientunnel

Abbildung: Temperaturverlauf (°C) über 4 Tage innerhalb und außerhalb eines komplett eingenetzten Folientunnels mit Himbeeren (15.6. – 18.6.17) sowie einer ausschließlich seitlich eingenetzten Folienüberdachung von Kirschen (30.6. – 3.7.17)

Die vollständigen Ergebnisse finden Sie ebenfalls hier als Download

Ergebnisbericht 2017 Demonstrationsvorhaben „Einnetzen von Obstkulturen zum Schutz gegen die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii )"

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