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Netztypen

Viele Kulturen besitzen heute eine Folienüberdachung bzw. Regenschutz. Bei solchen Kulturen müssen zusätzliche Einnetzungen an den offenen Seiten und in den Lüftungsbereichen vorgenommen werden. Bei Betreten der Kultur muss das Netz umgehend wieder geschlossen werden, da die Kirschessigfliege auch in kurzen Zeiträumen eindringen und sich in der Kultur vermehren kann. Zusätzlich sollten Schleusen eingerichtet bzw. auch das Vorgewende eingenetzt werden. Bereits einfache seitliche Netze zeigen Erfolge, Totaleinnetzungen erzielen aber eine bessere Wirkung, vor allem z.B. in Hanglagen und in Waldrandnähe.

Seitliche Einnetzung Kirsche_MartinaFalagiardaEingenetztes Vorgewende copyright by Silke Ditzer, LWK NRW
Seitliche Einnetzungen von Kirschen
(© M. Falagiarda, Laimburg)
Eingenetztes Vorgewende (© S. Benz, LWK NRW)
Himbeertunnel mit professioneller Schleuse, optimiert durch die LWK NRW_copyright S. Schrey, LWK NRWSelbstständig eingerichtete Schleuse im Himbeertunnel copyright by Bianca Boehnke, JKI Dossenheim
Eingenetzter Himbeertunnel mit professioneller Schleuse, optimiert durch die LWK NRW (© S. Schrey, LWK NRW)Eingenetzter Himbeertunnel mit eigenständig konstruierter Schleuse (© B. Boehnke, JKI Dossenheim)

Haus- und Kleingarten

Auch im Hausgarten bietet es sich an, betroffene Kulturen einzunetzen. Dies kann durch Kompletteinnetzung oder auch Einnetzung einzelner Bereiche erfolgen

Kirschbaum _Hausgarten_3_HeidrunVogtKirschbaum_Hausgarten_1_Heidrun Vogt
(© H. Vogt, JKI Dossenheim)(© H. Vogt, JKI Dossenheim)
Kirschbaum_Hausgarten_2_HeidrunVogt Feldkäfig H_VogtHimbeere_Teileinnetzung_FelixBriem
(© H. Vogt, JKI Dossenheim)(© F. Briem, JKI Dossenheim)

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